Seitenbereiche

Neuregelung der strafbefreienden Selbstanzeige

News für Mandanten - Wenn wir Ihre Steuern machen bekommt die Konkurrenz lange Hälse!
Inhalt

Selbstanzeige:

Die Selbstanzeige, ein Instrument der Nacherklärung hinterzogener Steuern, hat in letzter Zeit zunehmende Beliebtheit erlangt. Grund hierfür waren wohl die zahlreichen Steuer-Daten, die aus der Schweiz und Liechtenstein heraus dem deutschen Fiskus angeboten worden sind. Mehr als 25.000 Steuersünder haben 2010 davon Gebrauch gemacht. Diese Flut an Selbstanzeigen sowie die geänderte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Beschluss v. 20.5.2010, 1 StR 577/09) hat den Gesetzgeber dazu gebracht, das Instrument der Selbstanzeige neu zu überarbeiten.

Neues Gesetz:

Noch Ende des Jahres 2010 wurde ein Gesetzentwurf für ein Gesetz „zur Verbesserung der Bekämpfung der Geldwäsche und Steuerhinterziehung“ auf den Weg gebracht. Dieser sieht zum Teil gravierende Einschnitte vor, was die strafbefreiende Wirkung künftiger Selbstanzeigen betrifft. So soll eine Selbstanzeige nur noch dann straffrei wirken, wenn der Steuerpflichtige komplett „reinen Tisch“ macht. Dies bedeutet, dass die Besteuerungsgrundlagen aller infrage kommenden Steuerarten nacherklärt werden müssen, also auch beispielsweise schwarz vereinnahmte Mieterträge. Mit der Nacherklärung von Erträgen aus jenen Vermögenswerten, die sich auf Konten bestimmter Banken in bestimmten Ländern befinden, ist es also nicht mehr getan. Solche Teilselbstanzeigen sollen künftig nicht mehr ohne Wirkung bleiben.

Weitere Ausschlusstatbestände:

Erheblich erweitert wurden auch die sogenannten Ausschlusstatbestände, bei deren Vorliegen eine Selbstanzeige keine strafbefreiende Wirkung entfaltet. Eine Selbstanzeige soll künftig schon dann nicht mehr möglich sein, wenn sich die Betriebsprüfung beim Steuerpflichtigen ankündigt, ihm also eine Prüfungsanordnung zugegangen ist. Bisher konnte noch Selbstanzeige erstattet werden, bis der Amtsträger zur Prüfung erschienen ist, der Prüfer also tatsächlich mit seiner Tätigkeit begonnen hat.

Zuschlag:

Nicht im Gesetzesentwurf enthalten ist allerdings der anfangs diskutierte Zuschlag von 5 % des Hinterziehungs- betrags – neben den regulären 6%igen Hinterziehungszinsen.

Stand: 15. Januar 2011

Bild: cyrano - Fotolia.com

Über uns
Wir sind für Sie an 2 Standorten vertreten, um Sie bestmöglich zu betreuen: Fellbach und Pforzheim. Sollten Sie Fragen zu unseren Leistungen bzw. News  haben, können Sie jederzeit gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

Standort Fellbach

Schenk & Bauer Wirtschafts- und Steuerberatung GmbH Schenk & Bauer Wirtschafts- und Steuerberatung GmbH

Hirschstraße 3
70734 Fellbach, Deutschland


Fax +49 711 906595 - 95

Standort Pforzheim

Schenk & Bauer Wirtschafts- und Steuerberatung GmbH Schenk & Bauer Wirtschafts- und Steuerberatung GmbH

Bleichstraße 47 - 49
75173 Pforzheim, Deutschland


Fax +49 711 906595 - 95

In Kooperation mit

Schenk Wirtschaftstreuhand
Bauer und Schenk Logo

Mit diesem QR-Code gelangen Sie schnell und einfach auf diese Seite

Mit diesem QR-Code gelangen Sie schnell und einfach auf diese Seite

Scannen Sie ganz einfach mit einem QR-Code-Reader auf Ihrem Smartphone die Code-Grafik links und schon gelangen Sie zum gewünschten Bereich auf unserer Homepage.

AKTUELLES WEGEN CORONA-VIRUS

In der derzeitigen Situation halten wir uns an die Empfehlungen der Gesundheitsbehörden und vermeiden unnötige Sozialkontakte so weit wie möglich.

Um Sie und uns zu schützen verzichten wir daher in der nächsten Zeit auf persönliche Termine und kommunizieren stattdessen per Mail oder Telefon.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

OK